Wissenschaftstheoretische Selbstreflexion

(2011-2014)

Ein gemeinsamer Anspruch sämtlicher im LOEWE-Schwerpunkt vereinigten Partner besteht, neben der Vorbereitung einer langfristigen Förderungsperspektive und einer kooperativen Graduiertenförderung, darin, den mit dem Einsatz digitaler Erschließungs-, Auszeichnungs- und Analyseinstrumente verbundenen Methodenwandel in Relation zu den bestehenden Fachkulturen zu überprüfen und den mit den neuen Verfahren zu erzielenden Erkenntnisgewinn kritisch zu hinterfragen. Dieser Anspruch soll zum einen durch eine kontinuierliche projektinterne Selbstreflexion eingelöst werden, zu der sich die Projektleiter verpflichten; diese Selbstreflexion soll sich insbesondere auf wissenschaftliche Praktiken erstrecken, die für die Synergie in den Digital Humanities charakteristisch sind, wie z.B. Arbeitsteilung, Einzel- vs. Gruppenarbeit, Bereitstellung und Austausch von Daten etc. Zum anderen beabsichtigen die Projektleiter, zum Ende der dreijährigen Förderungsphase in einer gemeinschaftlichen Publikation den Ertrag ihrer Projekte im Hinblick auf den „digitalen Wandel“ in den jeweiligen Fachdisziplinen wissenschaftstheoretisch zu beleuchten.